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Hammered (bzw. Hammer) Dulcimer ist der englische Name für das in Europa u. Asien weitverbreitete Hackbrett, eine mit Hämmern oder Klöppeln geschlagene trapezförmige Brettzither. Obgleich vereinzelt verbreitet, war die Hammer Dulcimer nie fixer Bestandteil britischer u. irischer Volksmusik. Interessante Ausnahme bilden das nordirische County Antrim, dessen seefahrende Bevölkerung das Hackbrett in die lokale Tradition importierte, u. die englischen Grafschaften Norfolk u. Suffolk in East Anglia (sowie vereinzelte Verwendung in der urbanen Folklore Londons u. Birminghams). Herausragender nordirischer Interpret auf diesem Instrument war John Rea aus Glenarm, der für Topic-Records zwei Alben einspielte, eines davon gemeinsam mit dem nordirischen Uilleann-Piper Sean McAloon. Moderne Protagonisten diese Instruments für das Celtic-Folk-Revival der 70er Jahre sind der Kalifornier Denis Murphy (nicht zu verwechseln mit dem Fiddler aus Kerry), Walt Michael aus Washington D.C., Joemy Wilson aus Texas mit seinen filigranen Interpretationen von Stücken des irischen Komponisten Turlough O’Carolan (1670-1738), u. Malcolm Dalgish. In England haben sich vor allem Chris Coe u. Sue Harris dieses Instrumentes angenommen, sowie das Duo Grinnigogs (Mandi Lowe & Quentin Budworth) in neuerer Zeit, u. Richard Avison komplementierte auf der Hammer Dulcimer den fröhlich-eklektizistischen Sound der englischen Band The Barely Works. In Schottland findet die Hammered Dulcimer durch Maclaine Colston vom semiklassischen Ensemble Cythara Verwendung. |
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