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    Mandola & Mandocello  
  Artikel zu Instrument  
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  Quelle: Crossroots, ISBN 3-935943-00-8 (Verlag C.Ludwig, 2002)  
    Autor: Richard Schuberth  
 

Über die Unterschiede zwischen Mandola, Bouzouki, Mandocello u. Cittern herrscht aus Mangel einer konsistenten Typisierung nach wie Unklarheit, somit kann an dieser Stelle - ohne Gewähr - nur der Versuch einer Charakterisierung unternommen werden. Die größere Variante der Folk-Mandoline trat gemeinsam mit der irischen Bouzouki Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre ihren Siegeszug als Begleitinstrument innerhalb des irischen u. schottischen, später auch des englischen Folk-Revival an. Ihre vier Doppelsaitenstränge sind entweder in GDAE eine Oktav unter der Mandoline/Violine gestimmt (daher auch ihr alternativer Name Oktav-Mandoline) oder in CGDA eine Quinte unter der Mandoline. Das Mandocello (CGDA) liegt um eine Oktave tiefer als die Mandola, somit eine Oktav und eine Quint unter der Mandoline. Der Hals dieser Instrumente ist jedenfalls gleich dem der Cittern kürzer als der Hals der Bouzouki, was auch dem Melodiespiel entgegenkommt. Bedeutende Musiker, welche ihr Lauten/Mandolineninstrument Mandocello nennen, sind der Ire Garry Ó Briain (Aengus, Buttons & Bows, Skylark, Patrick Street) u. der Engländer Martin Jenkins (Whippersnapper, Dando Shaft, Vulcheva-Jenkins Incident).