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„Ad vielle preserves a fresh contact with their European roots, offering the international audience a savory mix of flavors. These boys do cook, and create a whole human comedy of feeling. Their voices and instruments persuade and tease, haunt and seduce, all with a spirit of playful intensity.'
Stuart Blazer
Eigentlich produzieren Ad Vielle Que Pourra, deren Name eine Verballhornung des Sinnspruches Ad vien que pourra (Was auch immer kommen mag) darstellt (Vielle ist die französische Bezeichnung für die Drehleier), geschmackvoll-melancholische Kunstmusik, aufbauend auf diversen französischen Traditionen. Ihr Repertoire besteht beinahe ausschließlich aus Kompositionen ihrer Frontmänner Alain Leroux und Daniel Thonon, wobei bretonische Musik sich mit Musik im Stile zentralfranzösischer Bourrées abwechselt, Pariser Musettes mit Gypsy Swing im Stile Django Reinhardts, frankokanadische Reels (siehe Québec & French Canada) mit melancholischen Akkordeonphantasien, die durchaus ein französisches Missing Link zwischen dem argentinischen Tango Nuevo eines Astor Piazzolla und der kurios-verträumten italienischen Kunstmusik eines Nino Rota sein könnten. Die Wurzeln der Band, die ihren Sitz im kanadischen Québec hat, gehen ins Jahr 1986 zurück, als sich der Bretone Leroux und der Belgier Thonon bei einem Dudelsack/Drehleier-Fest trafen. Beide konnten auf langjährige Banderfahrung zurückblicken, Leroux hatte 1971 die bretonische Revivalband Ar Skloferien gegründet, Thonon in Gruppen gespielt, die sich auf Alte Musik spezialisierten (wie das kanadische Ensemble Claude Gervaise). Leroux spielt Violine, Mandola, Bouzouki, Mandocello und singt, Daniel Thonon spielt Vielle à roue (Drehleier), diatonisches Akkordeon, E-Gitarre und singt. Die weiteren Bandmitglieder sind Gilles Plante (bombarde, rec, tarragot, voc), Jean-Louis Cros (g, b-g), Luc Thonon (flemish pipes, rec) und seit 1983 Richard Pouliot (g, lute). |
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