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Die Musiker der Band CARA vereinigen auf einzigartige Weise den Gesang gleich zweier Sängerinnen mit irischen Instru-mentalstücken auf höchstem Niveau. Sie haben durch viele Eigenkompositionen und neue Arrangements einen unver-wechselbaren Stil geschaffen. Als inter-national renommierte Band tourt CARA regelmäßig durch die USA, Deutschland und Europa. [mehr]


Niamh hails from Killarney, where she started playing music at the age of 4. An All-Ireland Champion on both fiddle and concertina, Niamh had supported The Chieftains and Noel Hill, in addition to performing at festivals throughout France and England.... read [more]


After 3 CDs of original and contemporary songs, Fil returned to her roots for her most recent CD, Songbirds, which is the basis for her current touring show. A collection of folk songs popular in the 30s, 40s and 50s, Read [more]


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    Bouzouki  
  Artikel zu Instrument  
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  Source: Crossroots, ISBN 3-935943-00-8 (Verlag C.Ludwig, 2002)  
    Author: Richard Schuberth  
 

„It’s a bit emptier and didn’t tend to fill the music or color the music as strongly as the guitar ... It has become an individual element of Irish Music, which is no bad thing.“

Donal Lunny

Jenes Lauteninstrument, das in der iro-schottischen Folk-Szene als Bouzouki bezeichnet wird, unterscheidet sich von seinem griechischen Vorbild in Korpus und Stimmung, ist mit diesem in gleicher Entfernung verwandt wie mit Cittern, Mandola und Mandocello, von denen sie sich aus Mangel einer klaren Typisierung oft gar nicht unterscheiden lässt. Die griechische Bouzouki hat sich zu Beginn des Jahrhunderts aus der türkischen Saz entwickelt und kam spätestens in den 20er Jahren mit den von Kemal Atatürk aus der Türkei vertriebenen kleinasiatischen Griechen nach Europa, wo sie neben der Baglama zum Instrument der durch die Rückwanderer konstituierten Subkultur der Slums von Athen und Saloniki wurde. Deren musikalischer Ausdruck war der Rembetiko. Ursprünglich das Instrument gesellschaftlicher Underdogs, avancierte es später zu einem griechischen Nationalsymbol. Die griechische Bouzouki besitzt (im Gegensatz zu ihrer „irischen“ Tochter) einen bauchigen Korpus, einen langen Hals, zumeist 26 Bünde und ursprünglich drei Doppelsaiten. Erst der in Klassik und Jazz bewanderte Allroundmusiker Manolis Chiotis (er war auch für die erste Fusion von griechischer und lateinamerikanischer Musik verantwortlich) führte in den 50er Jahren bei der Bouzouki das vierte Saitenpaar ein. Seither ist sie zumeist auf CFAD gestimmt. Es besteht allgemeiner Konsens, dass Johnny Moynihan die Bouzouki Mitte der 60er Jahre als Begleit- und Melodieinstrument in die Dubliner Folk-Szene eingeführt hat. Der Legende nach soll er bei einem Trip zu agäischen Inseln auf der Fähre seine Gitarre gegen eine Bouzouki eingetauscht haben. Aus ihr entwickelte sich unter anderem in der Werkstätte des nordenglischen Instrumentenbauers und Musikers Stefan Sobell ein flachbödiges Lauteninstrument, das als „irische Bouzouki“ bald Gitarre und Mandoline Konkurrenz machte. Dieser Langhalslautentyp ist zumeist eine Oktave unter der Mandoline, also in GDAE oder verwandten Open Tunings wie GDAD und ADAD gestimmt. Donal Lunny, neben Moynihan und Andy Irvine der Hauptpromotor der irischen Bouzouki, entwickelte auch die sog. Blarge (= Bouzouki Large) mit fünf Doppelsaiten und dem Tonumfang eines Mandocellos. Andy Irvine, der mit Johnny Moynihan bei Sweeney’s Men und mit Donal Lunny und Moynihan bei Planxty mitgewirkt hatte, erweckte seit seinen Touren durch den Balkan das Interesse einer ganzen Musikergeneration an südosteuropäischer Musik, die mit ihrer eigentümlichen Rhythmik und Melodik das Profil kontemporärer „keltischer“ Musik prägte (siehe Die Balkan-Connection). Kein Instrument schien in der Folge besser geeignet, diesen Einfluss zu transportieren als die Bouzouki. Bedeutende und besonders virtuose Bouzoukispieler der aktuellen irischen Szene sind Fintan McManus aus dem County Fermanagh, Niall Ó Callanáin von der Trad/Jazz-Band Deiseal, Breandan O’Regan und Johnny Doyle (Solas) aus New York. Die Brücke von irischer zu schottischer Szene schlug Donal Lunnys Bruder Manus Lunny als Bouzoukispieler von Capercaillie. In der Folkszene der Bretagne zählt Frank Le Bloas (Kemia, Storvan) zu den bedeutendsten Spielern. Interessanterweise bleibt auch in der neueren irischen Musik der griechische Typus, der wie eine Gitarre gestimmt ist, in Verwendung. Alec Finn von der Gruppe Dé Dannan (bei der Mitte der 70er Jahre auch Johnny Moynihan spielte) bleibt der griechischen Bouzouki treu, bedient sich dabei sogar des alten Typs mit drei Doppelsaiten.